
Gestern war es so weit, und ich habe zum ersten Mal den Tiida fahren können, und zwar den Benziner mit 1.6 Litern Hubraum und 110PS. Ich muss sagen, dass ich jetzt einen sehr positiven Eindruck von ihm habe.
Am Design scheiden sich die Geister, ich find ihn hübsch. Da er relativ hoch ist, hat man beim Fahren eine gute Übersicht. Die Sitzposition ist ähnlich wie in einem Mini Van. Das bedeutet auch, dass man sich beim Einsteigen nicht so weit runterbücken muss – gut, wenn man mal die Oma dabei hat.

Der Tiida hat ein praktisches Feature, wenn man auch im Fond jemanden mitnehmen möchte… Die Rückbank lässt sich nämlich ein ganzes Stück vor- oder zurückschieben. Ich habs selbst getestet, mit meinen 1,80m hatte ich erstaunlich viel Beinfreiheit. Zwei Erwachsene können so sehr bequem mitreisen und sich in der Mitte der Rückbank noch einen Getränkehalter für 2 Becher runterklappen.
Überhaupt gibt es unheimlich viele große Fächer und Ablagen, hinten wie vorne. Atlanten, Kaffeebecher und andere Mitbringsel kann man griffbereit etwa in der Mittelkonsole oder der Fahrertür verstauen. Gut gefallen hat mir auch, dass mein Handy via Bluetooth gleich die Freisprecheinrichtung anfunken konnte. Man kann problemlos telefonieren, da die Nebengeräusche beim Fahren auch auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten wirklich niedrig sind.

Besonders interessieren mich immer die Fahrleistungen. Der Motor kommt mit dem Gewicht des Wagens plus Insassen gut zu Recht. Ausgezeichnet fand ich die große Elastizität beim Beschleunigen, man kann schaltfaul fahren, auch mal problemlos von 80Km/h weg im 5. Gang zügig beschleunigen. Ansonsten fährt sichs ruhig und unaufgeregt, die Straßenlage ist gut. Wer mehr Action will, kann die Gänge ausfahren und den Motor hoch drehen. Ich fahr lieber niedrig tourig und spare Sprit, ist auch besser für die Umwelt.
Foto: IwateBuddy


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