Deutschland und Frankreich haben eine Einigung erzielt, die der von der EU-Komission gewünschten Neuregelung zum CO2-Ausstoß von Neuwagen die Schärfe nimmt. Vor allem die deutschen Autobauer profitieren von dem Kompromiss-Vorschlag.

Foto: Coneee / Tesla Roadster, ein emissionsfreies Fahrzeug
Staatspräsident Nicolas Sarkozy wollte sich mit diesem Entgegenkommen offenbar das Wohlwollen Deutschlands für die kommende französische EU-Ratspräsidentschaft sichern. Denn die in Frankreich produzierten Autos setzen schon jetzt durchschnittlich weit weniger Emissionen frei als die deutschen Fabrikate, weswegen man dort auch mit strengeren Auflagen besser zurecht kommen würde. Die deutsche Bundeskanzlerin Angelika Merkel war jedenfalls zufrieden mit den erreichten Ergebnissen.
Wenn es nach den beiden Ländern geht, soll ab 2015 für die Flotten der Hersteller gelten, dass Neuwagen im Mittel nur mehr 130 Gramm CO2 ausstoßen dürfen (Davon 10 Gramm aus alternativen Treibstoffen. Momentan liegt der durchschnittliche CO2-Ausstoß in den europäischen Ländern noch wesentlich höher). Die Komission hatte ursprünglich vorgesehen, dass dieser Wert schon 2012 erreicht werden muss. In diesem Jahr beginnt aber nach der jetzt erzielten Einigung erst eine dreijährige Übergangs- und Schonfrist für die Hersteller. Außerdem muss nicht die gesamte CO2-Verringerung nur aus dem Motoren-Bereich kommen, auch verbrauchssenkende Innovationen etwa in der Reifentechnik dürfen die Hersteller bei der Errechnung des Grenzwerts nun geltend machen.
Jetzt stellt sich noch die Frage, ob die übrigen EU-Länder dem Kompromiss der beiden Schwergewichte (uneingeschränkt) zustimmen werden. Protest an der Einigung kommt jedenfalls jetzt schon aus dem Lager der Grün-Parteien und Umweltschutz-Organisationen, die strengere Bedingungen für wünschenswert halten. Etwas anders dürften die Sache hingegen deutsche Premium-Hersteller wie Mercedes und Porsche sehen, die in diesem Bereich auch zukünftig gut ohne Vorgaben auskommen würden.


Hm, ich weiß es ist unrealistisch, aber es wäre doch schön, wenn sich die großen Hersteller zusammentun könnten und gemeinsam an weniger Emissionen arbeiten?
Ich weiß, ich weiß: Profit …
bin ganz julias meinung, sowas wäre wirklich mal was, denn schliesslich bestimmen die autohersteller den markt und somit würden die leute ja dann trotzdem die autos kaufen, weil sie ja noch immer welche brauchen, aber ja, das dauert eben lange, so eine umstellung, aber wünschenswert wäre es allermal!
>Es ist traurig das kein Kollektivdenken herrscht auf unserem Planeten. Denn dann würde jeder direkt einsehen das es sinnvoll wäre die Kräfte zu vereinen um endlich vom Rohstoff Öl weckzukomen. Wenn sich alle großen Autohersteller der WElt zusammen schließen würden , um ein großes Projekt ala „Emissionsfreie Zukunft“ zu gestalten , würden wir nach kurzem wahnsinnige Ergebnisse erzielen die uns nach kurzer zeit wiederrum einen schritt näher in die richtige Richtung bringen würden.
Nur wie schon erwähnt geht es leider nicht um eine gemeinsame Sache sondern um die Brieftasche des Einzelnen. VIelleicht geht irgendwann mal ein ruck durch unser System , und die Menschen verstehen das wir gemeinsam mehr erreichen können. Doch leider kann man nicht wirklich viel gegen die Ansicht der heutigen Führungspersonen machen- vielleicht sollten wir unsere Kinder konditionieren damit sie nicht auch irgendwann einmal so Gierig werden wie die heutige Generation.
MFG- Chris