Anfang Juni habe ich noch (zugegeben, ein bisschen hämisch) von dem Blue Energy Projekt in Indonesien berichtet, wo sich Leute bis hin zum Staatspräsidenten von einem Konzept überzeugen ließen, das eigentlich zu gut klingt, um wahr zu sein – der Herstellung von gewöhnlichem Sprit aus Wasser.
Aus Japan kommt nun (mal wieder) ein Auto, das nur mit Wasser fahren soll. Mit einem Liter Wasser soll der kleine “Reva” etwa eine Stunde mit einer Geschwindigkeit von 80 Km/h fahren können, wobei kein CO2 emittiert wird.
Die Eckdaten, so weit ich alles verstehe: Wasser wird an einer Membran mittels einer chemischen Reaktion in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Das Material, mit dem die Membran beschichtet ist, stellt die dafür notwendige Energie zur Verfügung und verbraucht sich bei dem Vorgang mit der Zeit.
Nach der Spaltung verbinden sich W und O wieder zu Wasser, Energie wird frei, die gespeichert wird und zum Antrieb eines Fahrzeugs genutzt werden kann.
Grundsätzlich muss in dem ganzen Prozess mehr Energie verbraucht werden, als entsteht – sonst würde nämlich ein Perpetuum Mobile entstehen. Dabei ist sich mein Physiker-Freund, den ich extra nochmal gefragt habe, wirklich sicher *g*.
Wenn die Membran aber nach ökologisch sinnvollen Maßstäben hergestellt werden kann, ist das mal wieder ein interessanter neuer Ansatz für die Diskussion um zukünftige Antriebsformen.


Da muss ich fast auch noch meinen Senf dazugeben
Und was is da mit der Knallgasreaktion
“Knallgas ist eine explosionsfähige Mischung von gasförmigen Wasserstoff und Sauerstoff. Beim Kontakt mit offenem Feuer (Glut oder Funken) erfolgt die so genannte Knallgasreaktion” (Viki’sPeter)
Hauts die Kiste in die Luft wenn da irgenwo ein Funken dazukommt?? (naja Physik war noch nie meine große Stärke)
Es gab doch auch mal Versuche Alkoholbetriebene Autos zu bauen – oder?! wenn man mir grad Blut abnehmen würd wär das sicher ein ziemlich guter Brennstoff
sehr interessanter beitrag!
die japaner wollen es nun wohl auch probieren, die umwelt zu schützen und nicht nur inseln aus müll zu bauen;)
sehr lobenswert!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass “die Kiste in die Luft” geht, wenn da ein Funken dazukommt – weil, nach meinem Verständnis keine großen Mengen der Gase gespeichert werden, sondern der freigewordene Wasserstoff und Sauerstoff gleich wieder in einem weiteren Schritt kontrolliert zusammengeführt werden…
Hi all, also gegährlich ist das sicher nicht mit der Brennstoffzelle. LOL Benzin (eigentlich nur die Dämpfe) ist ja auch explosiv!
Also da das Auto nur mit Wasser fährt kann ich als Ingenieur nur dazu sagen: Energierüchgewinnung während der Fahrt bergab, sowie eine riesige Energiespeichermenge in Li-Ion Batterie vorgeladen vor dem Kauf um die Elektolyse durchzuführen. Alle paar Monate wieder nachladen? Oder haben die Solarpanels auf der Karosserie? Habe ja gehört es sei nicht mehr an die Steckdose zu schliessen. Wer weiss genau bescheid?
Naja, anscheinend brauch das ganze noch ein bisschen “Denkzeit”, aber ansatzweise klingt es doch echt nicht schlecht und irgendwann wird man ja wohl auf was anderes ausweichen müssen als Sprit. Aber so sicher würd ich mich im Moment auch noch nicht fühlen in dem Ding
@nissanfan: Ja du hast wohl recht… die Gefahr ist sicherlich minimal.
hallo.
ich beschäftige mich schon eine ganze weile mit dem thema.viele werden daniel dingels toyota kennen der schon seid zehn jahren mit so einer technik funktionieren soll. ich kann das alles irgendwie nicht glauben..aus diesem grund habe ich mir eine fertige hydrogenzelle bei ebay usa gekauft und warte jetzt sehnlichst darauf dass die ankommt.ich werde es einfach selber ausprobieren. bei den käuflich erwerbbaren zellen soll eine benzinersparnis von bis zu 75% erreicht werden, je nach motortyp und grösse sowie einstellung der zündanlage etc. werd berichten was es ergeben hat,ob sie funktioniert,wenn nicht dann geht sie postwendent zurück in die usa..über pay-pal ja versichert.100tage rückgaberecht und eine garantie dass die zelle funktionieren soll veranlassten mich diese auch zu kaufen.
Klingt spannend!
Fahrzeuge mit Wasser anzutreiben ist ja nun keine Neuigkeit mehr…
Leider wird es immer wieder von Theoretikern und Nörglern die sich nie mit der Technik in der Praxis beschäftigen als nicht möglich hingestellt.
Die Praktiker freuen sich lieber über die Benzinersparnis.
Beispiel: Mein BMW 323Ci benötigt nach dem Umbau noch ca. 4L/100km.
Alle Infos dazu gibts auf www wasserauto24 de
Sowas ist die Zukunft!
Das Wasserauto wurde schon hundertmals angekündigt – ohne Erfolg. Wenn man die Umwelt schützen und Kraftstoff sparen möchte, sollte lieber ein LPG-Auto benutzen.