Bald kommt schon der neue Murano, und ich war noch nie mit dem aktuellen Modell unterwegs. Seit gestern ist das aber anders. Nach einer ausgiebigen Probefahrt möchte ich hier jetzt ein paar Zeilen über dieses schicke SUV schreiben.

Was als erstes auffällt, ist der viele Platz im edel eingerichteten Innenraum. Man sitzt hervorragend und komfortabel. Der Fahrersitz lässt sich elektrisch verstellen und rückt netterweise beim Türaufmachen nach hinten, damit man mehr Platz beim Aussteigen hat. Aber auch als Beifahrer und hinten im Fonds kann man die Beine lang machen. Mit meiner Größe von 1,80m ist man auf der Rückbank noch weit davon entfernt, mit dem Kopf an die Decke zu stoßen oder mit den Knien die vorderen Sitze zu berühren. Vorne gibts auch noch für beide Sitze eine Sitzheizung, falls einem mal das Hinterteil eingeeist ist…
Über dem Kopf ist ein elektrisch zu öffnendes Schiebedach (mit dunkler Verglasung), was im Sommer immer für gute Laune sorgt. Es ist aber kleiner und nicht ganz so schön wie das im X-Trail.
Unter der Windschutzscheibe befindet sich eine breite flache Ablage, in die viel hineingelegt werden kann. Darunter in der Mittelkonsole sind ein Navi mit großem Display und das Radio, das die Bose-Boxen ansteuert. Der Sound ist sehr gut, aber alles andere wäre auch eine Enttäuschung. Das Display wiederum zeigt, wenn man den R-Gang einlegt, die Bilder von der Rückfahrkamera inklusive grafischer Markierungen, die Abstände anzeigen. Funktioniert alles einwandfrei und ist durchaus hilfreich.
In der Mittelkonsole hinter dem Schalthebel gibt es mehrere kleine verschließbare Fächer und zwei Becherhalter. Auch die Fondspassagiere müssen ihre Getränke nicht immer in der Hand halten und haben Zugriff auf zwei ausklappbare Halterungen. Wenn nur 2 Leute hinten sitzen, kann in der Mitte noch eine Ablage für die Arme heruntergeklappt werden, was den Komfort noch zusätzlich erhöht (Außer, man streitet, wer den Unterarm hinlegen darf *g*).

Der Kofferraum schließlich hat einige zugedeckte Ablagefächer, damit die wichtigsten Dinge, wie das Reserverad, nicht herumpurzeln. Wenn man die Rückbank umlegt, entsteht praktischerweise eine große und ebene Ladefläche.


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