Nissan hat das “Öko-Pedal” vorgestellt. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass der Herstellungsprozess besonders umweltfreundlich ist. Stattdessen geht es wieder mal ums Spritsparen.

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Ab 2009 sollen Neuwagen von Nissan mit einem Gaspedal ausgestattet werden, das korrigierend eingreift, wenn der Fahrer mehr Gas gibt, als nötig ist. Wenn das passiert, erzeugt das Pedal einen Gegendruck gegen den Fuß. Auf diese Weise merkt man am Steuer, dass man auch ökonomischer unterwegs sein könnte. Das kann man dann auch auf der Instrumentenanzeige in Echtzeit überprüfen, wo der aktuelle Verbrauch abzulesen ist…
Offensichtlich geben Autofahrer im Normalfall zuviel Gas, denn bei internen Testversuchen konnte zwischen 5 und 10% Treibstoff mit der Technologie eingespart werden. Auch nicht ganz unwichtig: Per Knopfdruck wird sich das Öko-Pedal deaktivieren lassen. Auf diese Weise kann man dieser erzieherischen Maßnahme auch einmal kurzzeitig entkommen, wenn man einfach viel Gas geben will (oder vielleicht nur Überholen?).
Grundsätzlich passt diese Nachricht finde ich gut ins Umwelt-Konzept von Nissan. Spritsparende Maßnahmen des Konzerns betreffen nicht nur die Fahrzeug-Technik; das Fahrverhalten der Lenker wird genauso ins Blickfeld genommen – so wie bei der Anti-Drunk-Driving-Technology, die Müdigkeit des Fahrers feststellt und seinen Alkoholpegel anhand von Hautausdünstungen misst, um im Zweifelsfall die Inbetriebnahme des Autos nicht zuzulassen.


Anti-Drunk-Driving-Technology ist wirklich revolutionär, genauso wie das Öko-Pedal. Gerade in solchen Zeiten, wo es viele Autounfälle gibt und Energiekosten zu hoch sind, kommen solche Entwicklungen gut an. Mich würde die Zielgruppe interessieren.
Die Zielgruppe ist in beiden Fällen sicher der Massenmarkt, denke ich. Also könnten alle Fahrzeuge irgendwann damit bestückt werden.