Automatische Kollisionswarnung zur Vermeidung von Blechschäden

12 08 2008

Nissan hat einen Assistenten vorgestellt, der ein Auto rundherum überwachen und Kollisionen vermeiden helfen kann. Sinnigerwerise heißt das System “Collision Free”-Prototyp.

Foto: Nissan-Global

Einerseits kommen dabei 2 schon erprobte Technologien zum Einsatz. Den Abstand nach vorne misst das Distance Control Assist (DCA, “Abstandsradar”). Das sorgt dafür, dass die Entfernung zum nächsten Auto nicht zu gering wird.

Daneben werkt das Lane Departure Prevention System (LDP, “Spurverlassenswarnung”). Dieser Assistent verhindert, dass das Fahrzeug ungewollt aus der gewählten Spur ausschert.

Neu sind Side Collision Prevention (SCP, “Seitenkollisionsverhinderung”) und Back-up Collision Prevention (BCP, “Rückfahrkollsionsverhinderung”)

SCP ist dabei eine Ergänzung zum Schulterblick beim Umspuren, um den toten Winkel nicht zu übersehen. Das System warnt beim Umspuren den Fahrer, wenn sich auf der anderen Spur ein Fahrzeug nähert. Der Assistent kann auch selbst aktiv eingreifen, indem über das ESP gezielt einzelne Räder abgebremst werden, um eine mögliche Kollsion zu verhindern.

BCP wacht über das Rückwärtsfahren. Sowohl nach hinten als auch seitlich passen Sensoren auf, dass man nicht mit einem Hindernis zusammenstößt. Wenn man zB rückwärts aus eine Parklücke will und sich seitlich ein Auto nähert, ertönt zuerst ein akustisches Warnsignal. Um eine Kollision zu vermeiden, kann BCP aber auch eine (Voll-)Bremsung einleiten.

Mit allen elektronischen fahrbegleitenden Systemen, die Nissan in letzter Zeit vorstellt, bekomme ich langsam den Eindruck, dass bald das erste Fahrzeug vorgestellt werden wird, dass auch vollautomatisch von selbst fahren kann. Ich stell mir das gemütlich vor: Mit den anderen Fahrgästen reden oder ein Video ansehen, während RA einen ans Ziel kutschiert *g*. Natürlich müsste man aber auch mal selber fahren können, sonst wär das langweilig.

Foto: nissankuruma


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2 Antworten

13 08 2008
katisommer

Es klingt wirklich toll. Dennoch kommen in der Realität so viele Faktoren dazu, die man nie im Vorn hinein genau planen und kontrollieren kann (Stichwort: Kette unglücklicher Umstände“)

13 08 2008
nissanfan

Davon bin ich auch überzeugt. Die Frage ist, wie ausgereift diese Systeme sind, wenn wie auf den Markt kommen. Wenn man sich nicht hundertprozentig darauf verlassen kann, dann schaden sie im Zweifelsfall mehr als sie nutzen.

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