Wenn es nach den Nissan-Ingenieuren geht, dann kommt vielleicht (bald?) eine Technologie in Autos zum Einsatz, die sich Honigbienen als Vorbilder nimmt. Wenn die aus dem Stock summen, touchieren sie einander nämlich nicht ständig gegenseitig und stürzen dabei ab. Und das gelingt ihnen auch, wenn sie von einem ganzen Schwarm ihrer Artgenossen umgeben sind.

Foto: autoblog
Bionik ist ja sowieso gerade in aller Munde, wenn man da also eine Anleihe im Tierreich nehmen kann, warum nicht? Das System scheint ja in der Natur gut zu funktionieren. Ob es sich auch auf den Straßenverkehr umlegen lässt, bleibt die Frage. Immerhin entfällt da ja eine Dimension im Raum, das sollte es eigentlich sogar einfacher machen…
Ab dem 30. September wird jetzt auf der Fachmesse CEATEC in Tokio ein Auto-Roboter präsentiert, der Erkenntnisse aus dem Studium des Bienenflugs umsetzen soll. Dieser Robo hört auf den schicken Namen BR23C. Er ist mit einem sogenannten Laser Range Finder (LRF) ausgestattet. Dieses Gerät simuliert ein Bienenauge, indem in einem Winkel von 180 Grad kontinuierlich die Fahrbahn vor dem Roboter überwacht wird. Wenn jetzt ein Objekt näher als 2 Meter an den BR23C herankommt, startet er automatisch und in Hundertstelsekunden ein Ausweichmanöver. Weitere spektakuläre Fähigkeiten beherrscht er nicht.
Man sieht also, dass das noch kein marktreifes System ist. Von der Idee her geht es wieder in die Richtung, das Fahren zu automatisieren, um den (Unfall-)Faktor Mensch zu reduzieren. Wie die Entwicklung weitergeht, wird sich ja noch zeigen. Knuffig geworden ist der BR23C auf jeden Fall schon einmal…


Ja, den mag ich auch haben, sehr lieb! Erinnert ja gleich mal an den Kinofilm WallE!
Aber naja automatiasiertes Fahren ist bei Flugzeugen ok, aber bei autos, gibt ja schon die Einparkhilfe, aber irgendwie ghört das ja auch alles zum Fahrspaß dazu, oder? Keine Ahnung wie so was ankommt…
Das System wäre sicher Revulutionär. Leider kann ich mir nicht vorstellen das es allzubald in einem Auto zu finden sein wird. Zumindest für mich wirft das noch einige Fragen auf, zum Beispiel wie wird das Auto denn gesteuert wird das Lenkrad einfach intern ohne einfluss des Lenkers bewegt oder sieht man eine Bewegung und der Lenker kann im Notfall soch noch die Kontrolle über das System übernehmen. Wenn das System wirklich Unfälle verhindern soll, was ist wenn es etwas auf der Straße falsch interpretiert zum beispiel springt nur kurz ein Hase auf die Straße, über den ein gut geschulter Autofahrer drüber fährt weil jede andere Lenkbewegung den Wagen eventuell außer Kontrolle bringen würde(an alle Tierschützer ich bin nicht gegen Hasen oder andere Tiere, aber das ist nun mal eines der realistischten Szenarien die mir grade einfallen, also nicht böse sein
). Die Frage die mir aber am meisten Sorgen macht ist wer im ernstfall die Kontrolle über das Fahrzeug übernimmt der Mensch der auf jede Situation individuell reagieren kann oder die Maschine die nach vorgegebenen Parametern agiert?!
ehrlich gesagt, würde ich auch nie im leben auf das gefühl beim fahren verzichten wollen – das ist der einer der faktoren, warum ich überhaupt auto fahr.
und sicher, keine frage, mal wieder eine tolle erfindung, aber für mich ist das nichts.