Porsche hat, mit einiger Verspätung, jetzt doch noch auf die famose Rundenzeit des GT-R auf der Nordschleife reagiert. Offensichtlich konnten sich die Ingenieure bei dem deutschen Sportwagenbauer keinen Reim darauf machen, wie der GT-R zu seiner fabelhaften Rundenzeit von 7:29 Minuten kommt. Und weil man beim Analysieren aus der Ferne wohl auch irgendwann ansteht, haben sie sich einfach einen eigenen GT-R in den USA gekauft und mit ihrem eigenen Fahrer auf die Rennstrecke geschickt. Natürlich durften auch 2 Porsche antreten, nämlich je ein GT2 und ein 911 Turbo in Standardausstattung (auch Nissan gibt bei der Rundenzeit an, dass der geteste Wagen ein normales Verkaufsmodell ist).

Foto: Auto Otaku
Tja, und wie ist das Ergebnis? Wenig überraschend… Natürlich sind die Porsches bei diesem Test schneller gewesen. Der 911 Turbo brauchte für eine Runde 7:38 Minuten, der GT2 7:34 Minuten. Der GT-R lief erst bei 7:54 Minuten über die Ziellinie…
Wie es zu dieser großen Differenz kommt, ist jetzt aber rätselhaft. Bei Porsche vermutet man, dass der Rekord-GT-R mit Rennreifen ausgestattet war. Allerdings: In diversen Vergleichstests von Automagazinen hatte der GT-R noch immer die Nase vor dem 911 Turbo. Nur wenn Porsche selber testet, sieht die Welt plötzlich anders aus?
Bei Nissan bleibt man jedenfalls gelassen. Mittlerweile wurde nocheinmal bestätigt, dass die Rekordzeit auf normalen, optionalen Dunlopreifen zustande gekommen ist. Und so nebenbei ist man wohl auch ein wenig stolz und schadenfroh, dass Porsche sich den Aufwand antut *g*.


Hallo Michael
Dass mit den Zeiten auf der Nordschleife ist so ne Sache…
Ich hab zB mal von ner Corvette ZR1 gelesen welche die ca. 20 km in 7:26 Minuten geschafft haben soll… 647 PS; 3,4 sekk 0-100 und 330 Spitze…
Der Nissan Gt-R kann da fast mithalten… aber es kommt natürlich auch auf Anpressdruck, Kurvenlage, Bremsen usw. an und ein wenig dann auch von Fahrt zu Fahrt auf den Fahrer – obwohl da bei Spitzen Testfahrern eigentlich kein besonders großer Unterschied zu machen sein sollte…
Wer jetzt auch immer tatsächlich die schnellsten sind… witzig is es zuzusehn wie es jeder versucht mit allen Mitteln für sich selbst zu verbuchen
da liegt doch einiges an Prestige auf dieser Kultstrecke am Nürburgring…
Wenn ich Testchef bei Porsche bin würde ich auch keinen anderen schneller fahren lassen.
Diese “Fremdwagentests” sagen (fast) gar Nichts aus.
Ich war auch schneller im 206Gti (über den alten Semmering) als ein Audi A8. Was sagt das aus? Nix.
Immerhin, es ist guter Tratsch und Klatsch finde ich, auch wenns nix aussagt *g*.