Falschen Treibstoff zu tanken kann teuer werden. Darüber wissen britische Polizisten bestens Bescheid, weil ihnen dieser Kunstgriff im Durchschnitt vier mal pro Tag passiert.

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Die Zeitung Mirror hat mit Hilfe des Freedom of Information Act eine viermonatige Untersuchung durchgeführt und alle 52 Polizeitruppen aus dem Vereinigten Königreich um Informationen zum Thema gebeten. 40 Dienststellen gaben auf die Anfrage hin die genauen Daten an die Journalisten weiter, der Rest wurde nach den Durchschnittswerten eingeschätzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Gesetzeshüter in den letzten drei Jahren 4.907 mal den falschen Zapfhahn in ihre Dienstautos gesteckt haben. Die Kosten für Reparaturen summieren sich in diesen drei Jahren auf eine runde Million Pfund…
Nicht einmal große gelbe Aufkleber mit der Aufschrift „Diesel“ auf den Tankdeckeln helfen gegen dieses Problem. Die North Wales Police hat genau das ausprobiert und trotzdem wurde in ihre Wagen 39 Mal der falsche Kraftstoff eingefüllt. Nur die Polizei von Humberside, die gerade ein Mal falschgetankt hat und mit einem Schaden in der Höhe von 51 Pfund relativ glimpflich davongekommen ist, hat eine wirklich effektive Maßnahme gegen das Falschtanken gefunden. Ihre Dienstwagen fahren nämlich alle mit Autogas, was den Steuerzahlern noch einmal 250.000 Pfund pro Jahr erspart *g*. Wie wohl die österreichische Polizei bei so einer Untersuchung abschneiden würde?


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