Der Chef der Renault-Nissan-Allianz, Carlos Ghosn, will ja in den nächsten Jahren Europa, Japan und die USA in großem Stil mit Elektroautos beglücken. Eines der Probleme bei diesem Plan ist aber, dass bisher nur ungenügende Fabrik-Kapazitäten bereit stehen, um die notwendigen Lithium-Ionen-Batterien für die Fahrzeuge herzustellen.

Foto: California PUC
Laut einer Pressekonferenz in China dürfte aber zumindest diese Hürde nun beseitigt sein, denn die die Finanzierung von weiteren Batterie-Fertigungsbetrieben außerhalb Japans soll nun sichergestellt sein. Ghosn meinte gegenüber Reportern, dass die Allianz mit den neuen Werken pro Jahr bis zu 500.000 Akkus herstellen kann. Die zusätzlichen Kapazitäten werden aber nur dann ausgebaut werden, wenn es der Bedarf erfordert…
Die ersten Elektro-Nissans werden ab 2010 in jenen Regionen erhältlich sein, wo über Abkommen mit Regierungen die Verkäufe und die Infrastruktur für die emissionsfreien Fahrzeuge gezielt gefördert werden. Neuester Kooperations-Partner dieser Art ist Barcelona, wo es Steuererleichterungen für Käufer von Elektrofahrzeugen geben wird und wo bis 2011 191 Ladestationen installiert werden.
Gegen Ende 2010 werden die ersten Nissan LEAF auf den Straßen der katalanischen Hauptstadt und in einigen weiteren ausgewählten Regionen Europas unterwegs sein. Neben dem LEAF wird Nissan außerdem in den kommenden Jahren noch mindestens zwei weitere EVs auf den Markt bringen. Geplant sind eine E-Version des NV200 und eine kompakte Limousine unter dem Infiniti-Logo. Möglicherweise wird es darüber hinaus auch noch der Land Glider in die Serienproduktion schaffen, und was ist eigentlich mit dem eRogue, dem Prototyp für das Projekt Better Place? Wenn der weiterentwickelt wird, dann wäre auch ein eQashqai gar nicht so unplausibel *g*.


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