Der letzte Testlauf für den Nissan GT-R von Gigawave Motorsport, mit dem das Team heuer in einigen Rennen Erfahrung für eine reguläre Teilnahme in der kommenden FIA GT Saison sammeln konnte, endete mit einem enttäuschenden 18. Platz. Nichtsdestotrotz zeigt dieses Video einige schöne Eindrücke von dem Rennen aus Nissan-Sicht *g*.
Bremsprobleme verhinderten auf dem Circuit Zolder leider eine weit bessere Platzierung. Michael Krumm konnte nach einem starken 8. Platz im Qualifying während des Rennens am 25. Oktober zwischenzeitlich sogar bis auf den 4. Platz nach vorne fahren. Nach dem Fahrerwechsel brachte Darren Turner den Wagen auf der 9. Position zurück ins Feld und eine Zeit lang lief auch weiterhin alles bestens, der GT-R begann sich wieder Rang um Rang nach vorne zu kämpfen. Dann bemerkte Turner aber, dass der Reifendruck im rechten Hinterrad laut Sensor immer stärker anstieg, was auf einen drohenden Bremsdefekt hindeutete…
Diese Situation erzwang einen außer-tourlichen Boxenstopp und Reparaturen, die insgesamt 24 Minuten dauerten. Danach war für das Team leider nichts mehr zu holen. Dennoch hat der GT-R beweisen, was für ein Potential in ihm steckt, und wird in der Saison 2010 hoffentlich mit guten Leistungen aufzeigen. Möglicherweise sitzt dann mit Karl Wendlinger sogar ein Österreicher am Steuer eines R35. Laut Laola1.at wird nämlich sein langjähriger Renningenieur Othmar Welti mit seinem „Swiss Racing Team“ in der kommenden FIA GT WM einen werksunterstützten Nissan GT-R einsetzen, und Wendlinger soll für das Team als Pilot verpflichtet werden. Mit dem Tiroler am Steuer wäre vielleicht sogar der WM-Titel in Reichweite *g*.


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