Die Batteriewechselstationen von Better Place haben ihren ersten Härtetest erfolgreich bestanden. In 1.000 Tauschvorgängen sind keinerlei Probleme an den Roboterschlitten aufgetreten, die die gut 200 kg schweren Leer-Akkus unter dem Auto herausholen und durch aufgeladene Batterieblöcke ersetzen.

Foto: ralos_photos
Von der technische Seite her scheint also alles zu klappen. Lange Fahrten am Stück über mehrere Hundert Kilometer sind damit auch mit Elektroautos absolut möglich, wenn Better Place es wirklich schafft, genügend Wechselstationen zu installieren. 2011 sollen die ersten in Israel gebaut werden, also müssen wir gar nicht mehr solange abwarten, um zu sehen, ob das ein Traum von Shai Agassi bleibt oder tatsächlich Wirklichkeit wird.
Die Elektroautos von Renault-Nissan werden mit diesen Wechselstationen kompatibel sein. So soll es möglich sein, den Akkutausch in nur drei Minuten durchzuführen. Andererseits können sie aber auch ganz normal an der Steckdose aufgeladen werden. Im Standardmodus wird dieser Ladevorgang 8 Stunden dauern, aber es wird auch einen „Turbomodus“ geben, der in nur 20 Minuten 80 % der vollen Leistung wieder herstellt.
Wenn die Informationen von Autocar stimmen, dann werden die zukünftigen E-Auto-Besitzer ihre Batterien nur leasen. Dadurch sollen die Kosten für ein neues Elektroauto niedriger sein und im Bereich von vergleichbaren Benzinern oder Dieselfahrzeugen bleiben. Falls es jemand jetzt schon nicht mehr erwarten kann, 2011 wird es in Europa soweit sein, allerdings zuerst mit einem Renault-Modell. Der erste E-Nissan wird nach den jetzigen Plänen 2012 erhältlich sein.







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