Batterie-Wechselstationen für Elektroautos von Better Place

18 05 2009

Project Better Place nennt sich jetzt nur noch schlicht Better Place, aber ansonsten hat sich nichts an den ehrgeizigen Plänen von Shai Agassi geändert. Das Unternehmen hat letzte Woche seine Batteriewechsel-Ladestation päsentiert, die das Tanken mit einem Elektroauto zum reinen Vergnügen machen soll. Hier ist ein Video von diesem Vorgang.

Sobald der Nissan eRogue auf der Rampe in Position ist, fährt ein Roboterschlitten unter das Auto und entnimmt den entladenen Akku. Der Schlitten fährt dann zur Seite und ein zweiter Schlitten, auf dem schon ein fertig geladener Akku liegt, gleitet unter das Elektrofahrzeug und stöpselt den neuen Batterieblock ein. Nach einer Minute ist alles vorbei und man kann weiterfahren. Tanken an der Zapfsäule geht auch nicht schneller *g*… Den Rest des Beitrags lesen »





Elektroauto-Partnerschaft zwischen Renault-Nissan und San Diego

26 03 2009

Am Montag wurde das Renault-Nissan Elektroautoprojekt in San Diego vorgestellt. Dabei wurde der Elektroauto-Prototyp (Nissan EV) gezeigt und eine Zusammenarbeit für emissionsfreie Mobilität mit San Diego Gas & Electric angekündigt. Bis 2010 werden die ersten 100 Fahrzeuge geliefert und ein Netz von Ladestationen errichtet, die ersten Abnehmer werden Firmen und Gemeindebetriebe sein.

Foto: Nissan UK

Das kommende Elektroauto wird aber nicht, wie schon vermutet, wie ein Cube aussehen. Der EV-Prototyp hat zwar die gleiche Technik unter der Haube, die auch das Serienfahrzeug haben wird, also einen 80 kW starken Elektromotor und Lithium-Ionen-Batterien, mit denen nach 4 Stunden Ladezeit eine Reichweite von 160 Kilometern möglich ist. Die Karosserieform des 5-Sitzers wird aber anders sein und wird erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt… Den Rest des Beitrags lesen »





Immer mehr Kooperationspartner für Project Better Place, jetzt auch mit dem Nissan eRogue

3 12 2008

Im Mai habe ich zum ersten Mal über das Project Better Place geschrieben. Das Unternehmen möchte ein innovatives Elektroauto-Konzept umsetzen: Kunden bekommen bei Vertragsabschluss ein Elektroauto gratis zur Verfügung gestellt, binden sich aber über mehrere Jahre an einen fixen Strompreis.

Foto: Better_Place / Der Nissan eRogue

Die Akkus der Fahrzeuge können nur an extra errichteten Stationen aufgeladen werden, die möglichst flächendeckend aufgestellt werden. Außerdem wird es extra Wechselstationen geben, wo gleich der ganze Batterieblock in wenigen Minuten getauscht wird, wodurch Fahrten von mehreren Hundert Kilometern am Stück erst möglich werden. Die Renault-Nissan-Allianz hat eine Kooperation mit dem Start-Up vereinbart und sich dazu verpflichtet, entsprechende Elektroautos zur Verfügung zu stellen… Den Rest des Beitrags lesen »





Flächendeckend Elektroautos in Frankreich 2011

20 10 2008

Carlos Ghosn meint es offenbar ernst mit der flächendeckenden Einführung von reinen Elektrofahrzeugen in verschiedenen Staaten. Im Rahmen des Project Better Place von Shai Agassi wurde ja schon im Mai in Tel Aviv ein Prototyp eines zukünftigen Serienfahrzeuges vorgestellt, der in Kooperation zwischen Renault und Nissan entwickelt wurde.

Foto: mr.frego

Mittlerweile gibt es weitere Verträge. Die Elektroautos der Allianz sollen nicht nur in Dänemark und Israel auf den Markt kommen. Auch in Portugal, dem US-Bundesstaat Tennessee sowie in der japanischen Präfektur Kanagawa könnten die Nullemissionsfahrzeuge in 2 oder 3 Jahren zum regulären Straßenbild gehörenDen Rest des Beitrags lesen »





Gedanken zum Interview mit Shai Agassi, dem Gründer von Project Better Place

3 07 2008

In der Wirtschaftswoche ist heute ein spannendes Interviev mit Shai Agassi, dem Gründer des Startups Project Better Place erschienen. Wenn man lesen kann, wie dieser Mann sich selbst artikuliert, werden seine Ideen finde ich viel greifbarer. Der ehrgeizige Manager hat offenbar vor, nicht nur ausgewählte Länder, sondern die ganze Welt mit Elektroautos zu beglücken.

Foto: eirikso / Shai Agassi

Das Verkaufskonzept klingt auf jeden Fall nicht unspannend: Das Elektroauto, das dem Kunden bei Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt wird, kostet gar nichts. Dafür muss man sich 4 Jahre lang an einen bestimmten Strompreis „binden“ – und der wird so hoch angesetzt, dass der Kunde dasselbe Geld für jeden gefahrenen Kilometer hinlegen muss, wie bei einem Auto mit Verbrennungsmotor für den Sprit. Allerdings bleibt der Preis 4 Jahre stabil, wovon man beim Öl-Preis nicht ausgehen kann. Und wenn Benzin wieder billiger werden sollte, dann rechnet sich die Sache für die Kunden natürlich weniger. Mehr, wenn Öl teurer wird.

Aufladen kann man die Batterien des Autos scheinbar nur an den dafür vorgesehen Stationen, die überall noch errichtet werden müssen. Das schränkt den Nutzen ein, wenn man am Land wohnt. Bequem ist es jedenfalls nicht, wenn man einige Hundert Meter oder sogar mehrere Kilometer zur nächsten Ladestation hat, wo das eigene Auto über Nacht aufgeladen wird… Den Rest des Beitrags lesen »





„Grüne“ Nissan-Technologie in Autos von Kooperationspartnern

30 06 2008

Foto: uzvards

Serge Yooccoz, bei Renault Direktor im Bereich der Entwicklung von Elektroautos, schätzt, dass Elektroautos 2020 einen Anteil von 15-20% am weltweiten Automarkts einnehmen könnten. Für die „grünen“ Autos spricht, dass die insgesamten Kosten über das gesamte Fahrzeugleben signifikant niedriger ausfallen dürften als bei benzin- und dieselgetriebenen PKW (Ich wage kaum daran zu denken, was Sprit 2020 kostet).

Auch die Umwelt freut sich: Selbst wenn der Strom, der zum Betrieb der Fahrzeuge nötig ist, von den schmutzigsten Kohlekraftwerken hergestellt wird, die momentan im Betrieb sind, fallen nicht mehr als 100 Gramm CO2 per Kilometer an… Den Rest des Beitrags lesen »





Nissan: Breiter Absatz von Autos mit Elektromotoren als Zukunftsperspektive

13 05 2008

Von Nissan gibt es ja einige aktuelle Konzeptautos mit Elektromotor, etwa den Cube Denki und den Pivo 2. Diese Autos sollen allerdings keine Einzelstücke bleiben. In Kalifornien wurde das Project Better Place aus der Taufe gehoben, mit dem Renault-Nissan eine Kooperation eingegangen ist.

Foto: Project Better Place Präsentation in Dänemark

Zahlreiche Elektroautos sollen zukünftig über das Start-Up in Israel und Dänemark verkauft werden. Um dem Bedarf an elektrischer Energie für die Akkus dieser Fahrzeuge nachzukommen, soll landesweit in großem Stil auf Parkplätzen Infrastruktur (=Steckdosen) entstehen, an der die Fahrzeuge nachgeladen werden können. Außerdem sollen einige Stationen dazukommen, an denen mit Roboter-Unterstützung gleich die ganzen Batterien getauscht werden können – wichtig bei den längeren Fahrten, da die Reichweiten mit einem vollgeladenen Akku heute noch bei nur 200 Km liegen… Den Rest des Beitrags lesen »