In der Wirtschaftswoche ist heute ein spannendes Interviev mit Shai Agassi, dem Gründer des Startups Project Better Place erschienen. Wenn man lesen kann, wie dieser Mann sich selbst artikuliert, werden seine Ideen finde ich viel greifbarer. Der ehrgeizige Manager hat offenbar vor, nicht nur ausgewählte Länder, sondern die ganze Welt mit Elektroautos zu beglücken.

Foto: eirikso / Shai Agassi
Das Verkaufskonzept klingt auf jeden Fall nicht unspannend: Das Elektroauto, das dem Kunden bei Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt wird, kostet gar nichts. Dafür muss man sich 4 Jahre lang an einen bestimmten Strompreis „binden“ – und der wird so hoch angesetzt, dass der Kunde dasselbe Geld für jeden gefahrenen Kilometer hinlegen muss, wie bei einem Auto mit Verbrennungsmotor für den Sprit. Allerdings bleibt der Preis 4 Jahre stabil, wovon man beim Öl-Preis nicht ausgehen kann. Und wenn Benzin wieder billiger werden sollte, dann rechnet sich die Sache für die Kunden natürlich weniger. Mehr, wenn Öl teurer wird.
Aufladen kann man die Batterien des Autos scheinbar nur an den dafür vorgesehen Stationen, die überall noch errichtet werden müssen. Das schränkt den Nutzen ein, wenn man am Land wohnt. Bequem ist es jedenfalls nicht, wenn man einige Hundert Meter oder sogar mehrere Kilometer zur nächsten Ladestation hat, wo das eigene Auto über Nacht aufgeladen wird… Den Rest des Beitrags lesen »
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